HERMANN UNGAR (1893-1929) Dr., früh verstorbener, mährisch-jüdischer Schriftsteller. Er arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Theaterregisseur. 1922 wurde er Legationsrat an der tschechoslowakischen Botschaft in Berlin, später Ministerialkommissar im Außenministerium in Prag. Ungar galt als Einzelgänger des Prager Kreises um Franz Kafka, Ernst Weiß und Max Brod. Er schuf Menschen aus seiner heimlichsten Atmosphäre. Die war grausam und schwer. Das wollte man nicht, das verzieh man ihm nicht. Er war ein Dichter. (Rudolf Kayser in einem Nachruf in der Neuen Rundschau 1929.)

HERMANN UNGAR (1893-1929) Dr., früh verstorbener, mährisch-jüdischer Schriftsteller. Er arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Theaterregisseur. 1922 wurde er Legationsrat an der tschechoslowakischen Botschaft in Berlin, später Ministerialkommissar im Außenministerium in Prag. Ungar galt als Einzelgänger des Prager Kreises um Franz Kafka, Ernst Weiß und Max Brod. Er schuf Menschen aus seiner heimlichsten Atmosphäre. Die war grausam und schwer. Das wollte man nicht, das verzieh man ihm nicht. Er war ein Dichter. (Rudolf Kayser in einem Nachruf in der Neuen Rundschau 1929.)
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Eigenhändiger Brief (1,5 S. gr. 4 to, gefaltet, geprägter persönlicher Briefkopf) in Tinte mit... mehr
Buchbeschreibung "HERMANN UNGAR (1893-1929) Dr., früh verstorbener, mährisch-jüdischer Schriftsteller. Er arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und Theaterregisseur. 1922 wurde er Legationsrat an der tschechoslowakischen Botschaft in Berlin, später Ministerialkommissar im Außenministerium in Prag. Ungar galt als Einzelgänger des Prager Kreises um Franz Kafka, Ernst Weiß und Max Brod. Er schuf Menschen aus seiner heimlichsten Atmosphäre. Die war grausam und schwer. Das wollte man nicht, das verzieh man ihm nicht. Er war ein Dichter. (Rudolf Kayser in einem Nachruf in der Neuen Rundschau 1929.)"

Eigenhändiger Brief (1,5 S. gr. 4 to, gefaltet, geprägter persönlicher Briefkopf) in Tinte mit Ort, Unterschrift signiert  (Berliner Adresse durchgestrichen, eng beschrieben)   Prag-Smichov, ohne Datum (um 1927)  

- an den Autor Dr.phil. FRANK THIESS (1890-1977, deutscher Schriftsteller. Von 1915 bis 1919 arbeitete er als Redakteur für Außenpolitik beim Berliner Tageblatt unter Theodor Wolff. Danach war er 1920/21 Dramaturg an der Volksbühne Stuttgart und ab 1921 Theaterkritiker in Hannover beim Hannoverschen Anzeiger. Danach arbeitete er ab 1923 als freier Schriftsteller in Berlin und am Steinhuder Meer. Er bezeichnete sich selbst als Vertreter der INNEREN EMIGRATION. Später Vizepräsidenten der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Viele Literaturpreise, u.a. 1961: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952),1968 Hessische Goethe-Plakette1968 Konrad-Adenauer-Preis1975 Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde Esslingen)  ausführlich über den Literaturbetrieb und Literaturkritik  "...ich bin wirklich glücklich, in Ihnen einen aufrichtigen und treuen Weggefährten gefunden zu haben. Das ist ja so ungeheuer selten, daß man als Schaffender im Schaffenden auf etwas anderes stößt als auf Neid, Gehäßigkeit und Falschheit...ALFRED KERR...Der Herr IHRING zum Beispiel schreibt, daß (FRITZ) KORTNER und ERICH ENGEL vom Publikum stürmisch verlangt wurden...oder von einem schleimigen Nichts kommen, wie WILLY HAAS...        -  SEHR SELTEN / RARE !

BEILAGE :  E.Briefkarte (mit seinem geprägtem Namen und Adresse am Kopf) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert von seiner Frau GRETE UNGAR.   Berlin W 15, 3.XII.27

"Mein Mann hat heute mit großer Freude im Tagebuch die Zeilen gelesen, die Sie seinem neuen Buch gewidmet haben. . da er selbst durch einen Oberschenkelbruch ans Bett gefeßelt und nicht im Stande ist, selbst zu schreiben...

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