ALFRED OSWALT (Daten unbekannt) deutscher Diplom-Bauingenieur, Architekt. Die Baracke TYP OSWALT wurde als Unterkunft für 250 weibliche Gefangene errichtet, die am 15. Dezember 1944 im KZ Conti-Limmer eintrafen. Die Continental AG hatte mehrere Fertigbaracken dieses Typs erworben und eine davon für die Erweiterung des KZs verwendet. Baracken dieser Bauweise wurden auch im Außenlager Haselhorst des KZ Sachsenhausen als Häftlingsunterkünfte genutzt. Lieferantin der Baracke Typ Oswalt war die Firma Stadler-Bimsbau. Inhaber und Konstrukteur war der Diplomingenieur und Architekt Alfred Oswalt. Der war später Widerstandskämpfer (s.u. und Stolperstein.).

ALFRED OSWALT (Daten unbekannt) deutscher Diplom-Bauingenieur, Architekt. Die Baracke TYP OSWALT wurde als Unterkunft für 250 weibliche Gefangene errichtet, die am 15. Dezember 1944 im KZ Conti-Limmer eintrafen. Die Continental AG hatte mehrere Fertigbaracken dieses Typs erworben und eine davon für die Erweiterung des KZs verwendet. Baracken dieser Bauweise wurden auch im Außenlager Haselhorst des KZ Sachsenhausen als Häftlingsunterkünfte genutzt. Lieferantin der Baracke Typ Oswalt war die Firma Stadler-Bimsbau. Inhaber und Konstrukteur war der Diplomingenieur und Architekt Alfred Oswalt. Der war später Widerstandskämpfer (s.u. und Stolperstein.).
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Buchbeschreibung "ALFRED OSWALT (Daten unbekannt) deutscher Diplom-Bauingenieur, Architekt. Die Baracke TYP OSWALT wurde als Unterkunft für 250 weibliche Gefangene errichtet, die am 15. Dezember 1944 im KZ Conti-Limmer eintrafen. Die Continental AG hatte mehrere Fertigbaracken dieses Typs erworben und eine davon für die Erweiterung des KZs verwendet. Baracken dieser Bauweise wurden auch im Außenlager Haselhorst des KZ Sachsenhausen als Häftlingsunterkünfte genutzt. Lieferantin der Baracke Typ Oswalt war die Firma Stadler-Bimsbau. Inhaber und Konstrukteur war der Diplomingenieur und Architekt Alfred Oswalt. Der war später Widerstandskämpfer (s.u. und Stolperstein.)."

Brief (1 S. 4 to, gelocht, Kriegspapier, Briefkopf der Firma STADLER-BIMSBAU) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift signiert    Heidelberg, 30.VI.1944

- an Herrn Knoch, Fa. STADLER-BIMSBAU in JÜTERBORG, dem er als neuen Mitarbeiter Herrn Arseniew-Larin empfiehlt, per Adresse : Barackenbau- und Holzbearbeitungsunternehmen, Berlin-Warschau...     SELTEN / RARE !

(Der selbständige Bauingenieur Alfred Oswalt nutzte seine Firma Stadler Bimsbau, den KZ-Barackenbau, um sich wiederholt für politisch und rassisch Verfolgte sowie für Zwangsarbeiter einzusetzen. Er unterstützte sie mit Geld und Lebensmitteln und verhalf einigen mit falschen Pässen zur Flucht in die Niederlande. Auch hatte er Kontakt zu einer Widerstandsgruppe von Niederländern, von denen einige auch bei ihm beschäftigt waren und für die er Sprengstoff organisierte. Am 14. Oktober 1944 wurde Alfred Oswalt von der Gestapo festgenommen, bis zum 25. November 1944 im Zellengefängnis [Haftanstalt in Berlin-Moabit] inhaftiert und dann nach Plötzensee verlegt. Die Anklage des Volksgerichtshofes lautete auf Vorbereitung zum Hochverrat. Am 7. Februar 1945 wurde Alfred Oswalt in das Zuchthaus St.-Georgen-Bayreuth verlegt, wo er am 14. April 1945 befreit wurde.so Johannes Tuchel in seinem 2014 in Berlin erschienenen Buch ...und ihrer aller wartete der Strick)

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