FRIEDRICH WILHELM VON THULEMEIER (THULEMEYER, 1735-1811) 1763 von Friedrich dem Großen als Diplomat in die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen geschickt. 1788 wurde er Justizminister unter Friedrich Wilhelm II. von Preußen. Von besonderer Bedeutung ist – auch heute noch – seine Musikalien-Sammlung, die eine Vielzahl von Originalhandschriften enthält.

FRIEDRICH WILHELM VON THULEMEIER (THULEMEYER, 1735-1811) 1763 von Friedrich dem Großen als Diplomat in die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen geschickt. 1788 wurde er Justizminister unter Friedrich Wilhelm II. von Preußen. Von besonderer Bedeutung ist – auch heute noch – seine Musikalien-Sammlung, die eine Vielzahl von Originalhandschriften enthält.
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Buchbeschreibung "FRIEDRICH WILHELM VON THULEMEIER (THULEMEYER, 1735-1811) 1763 von Friedrich dem Großen als Diplomat in die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen geschickt. 1788 wurde er Justizminister unter Friedrich Wilhelm II. von Preußen. Von besonderer Bedeutung ist – auch heute noch – seine Musikalien-Sammlung, die eine Vielzahl von Originalhandschriften enthält."

Großer Brief (Vordruck 1 S. gr. folio Doppelblatt, mit rückseitig rot gesiegelter Adresse) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift in Tinte signiert    Berlin, 13.IX.1799

- an den Inspector MUZELL in Prentzlau (PRENZLAU) mit Anweisungen zur Beförderung der TORF-FEUERUNG wegen Mangel an Brennholz.

(dito zum gleichen Preis :  Großer Brief (Vordruck 1 S. gr. folio Doppelblatt, mit rückseitig rot gesiegelter Adresse) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift in Tinte signiert    Berlin, 26.VI.1804

 - an den Inspektor ROSA zu Neustadt EBERSWALDE mit Anweisungen; weitere mit Erhaltsvermerk auch signiert von Rosa, auch gerichtet an den Prediger BRAUMÜLLER zu PRENZLAU, teils mit Gegenzeichnung vom Sekretär, dem Kriegsrat Christian Ludwig Thym)

(gerichtet an den Superintendenten August Wilhelm Rosa (1761-1829) in Neustadt-Eberswalde (der sich 1808 um die Predigerstelle der Dreifaltigkeitskirche in Berlin bewarb, die Friedrich Schleiermacher erhielt). Betrifft die "Einführung der Olivierschen Buchstabir-Methode", die nur von jungen Lehrern unterrichtet werden soll, da sich die alten Lehrer nur schwer eine neue Methode gewöhnen können. Teils betrifft Beschwerden gegen den Prediger Braumüller in Prenzlau wegen Gebühren für Trauungen. Eine Beschwerde stammt vom Prediger Vieweg in Potzlow (Oberuckersee). Adressiert jeweils an Braumüller. Teils gerichtet an den französisch-reformierten Prediger Paul Isaac Pascal (1767-1843) in Prenzlau, finanzielle Zulagen an ihn betreffend, eine aus der erledigten Predigerstelle zu Müncheberg, die Pascal bis 1797 selber innehatte. Der erste und zweite sowie der dritte und vierte Brief jeweils zusammengebunden. Die ersten drei Briefe auf französisch (der erste als gedrucktes Zirkular), der letzte Brief auf deutsch und mit Taxvermerk.)

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