HORST BENNO ADOLF VON MINCKWITZ (1877-1955) sächsischer Offizier, Oberstleutnant, Militärflieger im 1. Weltkrieg, maßgeblich am Aufbau der Fliegertruppen in Sachsen

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Buchbeschreibung "HORST BENNO ADOLF VON MINCKWITZ (1877-1955) sächsischer Offizier, Oberstleutnant, Militärflieger im 1. Weltkrieg, maßgeblich am Aufbau der Fliegertruppen in Sachsen"

DOKUMENT (1/2 S. 4° Ausschnitt, stärkere Alters- und Gebrauchsspuren: Ränder etwas fleckig, Mittelfalte mit Tesa fixiert) mit Ort, Datum, früher eigenhändiger Unterschrift signiert als Major und Abteilungskommandeur der FLIEGER-ERSATZ-ABTEILUNG Nr. 6, mit Dienststempel   Großenhain (Sa.), 1.9.1917   -  Versetzung des Leutnant WALTER MOHR an die Flieger Beobachter-Schule Warschau !

BEILAGEN  :   Die zweite Hälfte obigen Dokumentes m.U. zweier Hauptmänner  Großenhain 20.9.1917   (s. Abbildung obere Hälfte); Ausweis (1 S. quer 8°) m.U. Leutnant für den Weg nach Warschau; Marsch-Befehl für Leutnant Mohr m.U. Hauptmann und Bataillonsführer; Original-Ernennungsurkunde (2 S. gr. 4°) PATENT von Walter Mohr zum Leutnant der Reserve mit wohl Faksimile-Signatur des letzten König von Sachsen FRIEDRICH AUGUST III. (1865-1932) und U.
KARLViktor von Wilsdorf (1857–1920, sächsischer Generalleutnant und Kriegsminister)  Moritzburg, 7.12.1916; Einnahme-Bescheinigung Warschau 1917, Kleiderkarte 1918  -  alle Dokumente mit stärkeren Alters- und Gebrauchsspuren !

(Nachlaß seiner Frau, ehemalige Sekretärin von KARL DÖNITZ (seit 1943, *1909- ?, gen. Mohrchen) CHARLOTTE MOHR, seit den 1930er Jahren beim OKM - Seekriegsleitung/Operationsabteilung Sekretärin von Fregattenkapitän Hellmuth Heye, wurde aber ab 1943 ins Referat Mittelmeer versetzt und zu Dönitz abkommandiert. Laut beigefügter Notiz von Mohr schrieb sie - neben weiterer Tätigkeit für das OKM - sämtliche Protokolle für Dönitz und Raeder von Sitzungen bzw. Dienstreisen. )

 (Im April 1913 wurde Minckwitz zur Preußischen Fliegertruppe versetzt. Dort wurde er im Juni des gleichen Jahres zum Kommandeur der Fliegerschule in Lindenthal ernannt. Im Oktober 1913 wurde er Chef der 3. Kompanie des Königlich-Preußischen Fliegerbataillons auf dem Flugplatz Döberitz, später Großenhain. Als dieser leitete er den Aufbau der dortigen Fliegerstation. 1917 wurde Minckwitz zum Major befördert und in gleicher Stellung nach Großenhain zurückversetzt. Dort wandelte er die Flieger-Ersatz-Abteilung 6 von einer preußischen in eine sächsische Fliegerabteilung um. Im September 1918 wurde er Kommandeur der Flieger im Heimatgebiet Nr. 5.)

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