FRIEDRICH WILHELM IV. (1795-1861) KÖNIG von PREUßEN

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Buchbeschreibung "FRIEDRICH WILHELM IV. (1795-1861) KÖNIG von PREUßEN"

Brief (1 S. 4° Doppelblatt) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert   Sans-soucie, 22.10.1841    -  ausführlich an den Regierungs- und Forst-Rath Steffens in Aachen, der sich durch ein Ministerialverfahren benachteiligt, im Unrecht und seiner Ehre verletzt sah. Der König entlastet den verdächtigten Innenminister und will ihn nun unter veränderten Umständen samt seiner beiden Söhne in den Adelsstand erheben !

 

(Johann Wilhelm von Steffens
* 14.02.1782 rk Juelich    + 21.04.1867 Eschweiler
Jean Guillaume Joseph Steffens; Johann Wilhelm Joseph Freiherr von Steffens 
[Lüth] [IGI] [Taufbuch] Jülich, Katholische Kirche, Joannes Wilhelmus Josephus Steffens, Taufe am 14.02.1782, Sohn von Joannis Adolphi Caroli Steffens und Margarethae Constantinae Sartorius 
[Lüth] [AachenCasino] N°177, Johann Wilhelm von Steffens, Forstmeister, *14.02.1782 in Jülich, Sohn des kurfürstlichen Hofrats und Kellners zu Jülich Adolf Steffens und der Margaretha Konstantia Sartorius, war zweimal verheiratet, mit Franziska Vanck, Tochter des kurpfälzischen Rittmeisters Heinrich Vanck, und mit Maria Englerth, Schwester von Ferdinand Englerth. 
Steffens studierte in in Jülich, Köln (Jesuiten-Kolleg) und Heidelberg. im Jahre 1803 war er reitender Förster in Pfalzheim, 1805 Revierförster in Winnweiler, sodann Unterforstinsptektor in Birkenfeld, Oberforstinspektor in Breda, 1816 Oberforstmeister in K.u. K. österreichischen Regierungsdiensten in Worms. Im Jahre 1817 wurde er in den Dienst der preußischen Regierung nach Aachen übernommen, zuletzt wurde er dort Königlich preußischer Oberforstmeister. 
Am 20.06.1842 erhielt er das preußische Adelsdiplom, am 17.12.1856 wurde er in den Freiherrenstand erhoben. 
Er zog später nach Eschweiler, wo er u.a. auch Präsident des Kirchenvorstandes war. Während seiner Aachener Zeit war er ein Mann von großem Einfluß. 
Der Dichter Achim von Arnim wohnte im Sommer 1828 anläßlich einer Badekur in seinem Hause. Hier verkehrte auch häufig der junge Otto von Bismarck, der mit einem Sohn von Steffens intim befreundet war und wie dieser als Referendar an der Regierung tätig war. Steffens pflegte damals von Bismarck, den er als Freund seines Sohnes gut kannte, zu sagen, "er werde es sehr weit oder zu gar nichtts bringen".)

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