- Artikel-Nr.: 46788
Brief (2 S. 4°, persönlicher Briefkopf, Randläsuren) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift in Tinte signiert Heidelberg, 25.VII.1931
- an den Bürgermeister von Rohrbach und Stadtrat von Heidelberg CHRISTIAN BITTER (1878-1950) ausführlich über eine notwendige Förderung des deutschen Privatgelehrten WILLY SCHLÜTER (1873-1935, antisemitischer deutscher Autor und Vortragsredner) und seiner Führungsforschung.
Rückseitig E.Antwortentwurf mit Unterschrift des Stadtrats, der eine Weitergabe der Eingabe an Reichsminister JOSEPH WIRTH empfiehlt.
(dito Sammlung zum Vorgang : a) ORIGINAL-DOKUMENT (Typoskript, 10,5 S. 4°, Randlochung ausgerissen) über die Schaffung einer Stelle überparteilicher, gesamtkultureller Führungsforschung unter Heranziehung des Privatgelehrten Willy Schlüter.. - umfangreiche Eingabe an das Reichsministerium des Innern in Berlin, am Ende in Tinte eigenhändig signiert von EUGEN FABRICIUS (1871-1960) Heidelberg. 10.I.1932 b) Antwort (3 S. 4° Randlochung ausgerissen) des RM des Innern an Fabricius, Bürgermeister Bitter und M.d.R. Simpfendörfer mit eigh.U. (Initial-Signatur) GR von Reichswehrminister WILHELM GROENER in grünem Buntstift mit Datum 18/2 (1932) c) Brief (2 1/3 S. 4°, Randlochung ausgerissen, Eingangsstempel und Weitergabevermerke) mit Ort, Datum, Unterschrift des Bürgermeister CHRISTIAN BITTER an Reichsminister JOSEPH WIRTH (1879-1956) in gleicher Sache d) Brief (1 S. 4°, Briefkopf REICHSTAG Abgeordneter, Randlochung ausgerissen, Eingangsstempel und Weitergabevermerke) mit Ort, Datum, Unterschrift des M.d.R. WILHELM SIMPFENDÖRFER (1888-1973, Vorsitzender CSVD) an Reichsinnenminister Dr. WILHELM GROENER (1867-1939) mit seiner Initial-Signatur GR und Datum in grünem Buntstift. EUR 250,-)